SPIELART 2011: Zwei Tage lang sprechen Kunst und Wissenschaft über Sound-Phänomene. Mit dabei: Thomas Meinecke, Michaela Melián, Johan Simons, Marcus Stiglegger u.v.m.
Sehr viele Menschen träumen davon beim Film zu arbeiten, vom 9 to 5 Job direkt in den Regiestuhl, raus aus den muffigen Bürosesseln, rein in die farbenfrohe Welt der ultimativen Verwirklichung seiner selbst. Von der Idee bis zum Endergebnis alles selber machen. Die eigenen verwobenen Gedanken manifestieren, und in einem wirklich beeindruckenden Filmchen festhalten, immer dem konfuzianischen Leitfaden folgend - Der Weg ist das Ziel. Gar nicht mal so selten, stellen die Zuschauer dieser avantgardistischen Werke dabei fest, dass die Möchtegern Scorseses unter uns, weit über das Ziel hinaus schiessen. Jedoch bleibt im Rahmen der künstlerischen Freiheit, immernoch ein streitbares Argument im Raum stehen - war das gewollt oder nicht? Was will uns das eben gesehene vermitteln? In diesem Falle ist der kreative Kopf des Ganzen, kein geringerer als Sir Bob Geldof, dem man vieles nachsagen kann, doch niemals Stillstand. Sein Screenplay zu "Systematic 6-Pack", der ersten Single Auskopplung aus seinem am 7. Februar erschienenen, neuesten Longplayer "How to write popular songs that will sell", lässt wirklich viel Raum zur Interpretation. Alles zwischen "totally unexpected" und "getting old is not an excuse for bad taste dressed up as art" ist zu lesen, und auch wenn man gerne Rhys Ifans auf der Leinwand sieht, wirklich schlau wird man aus diesem Video sicher nicht. Unendlich viel Liebe gibt es jedoch für kurvige Küstenstraßen, gute Drinks bei einer gepflegten Runde Poker unter Gentlemen, griffige Gitarrenriffs und Maria Theresa, that´s Rock´n´Roll. Needless to say - Don´t fuck with my duck !










