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GENIALE IDEEN> JR, DAVID LYNCH & DIE GESCHICHTE DES WAH WAHS

Schon Gerhard Polt wusste, dass der Gedanke an sich ein ambulantes Gschwerl ist! Diese Gedanken - die kommen und kommen nicht, denen ist man hoffnungslos ausgeliefert, da kann man machen was man will. Die folgenden Herren allerdings haben mit ihren Eingebungen Glück gehabt. Sei es JR, der französische Streetart Künstler, der als legitimer Nachfolger von Banksy gehandelt wird und für seine letzten Projekte mit dem TED Prize ausgezeichnet wurde, oder der Kult-Regisseur/Maler/Fotograf/Komponist David Lynch, der uns mit seinen Blickwinkeln den Horizont schon des Öfteren um ganze Breitengrade erweitert hat. Zu guter Letzt ehrt dieser Artikel einen vom Namen her unbekannten Mann namens Brad Plunkett, ohne den Ikonen wie Slash, Kirk Hammet, Eddie van Halen und Tom Morello ziemlich alt aussehen würden. Er gilt als der Erfinder des Wah Wahs und damit als Begründer einer der größten Musikrevolutionen seit der Erfindung des Verstärkers. Der Kongress verbeugt sich anerkennend und verschreibt sich selbst ein neues Leitmotiv: One good thing leads to another...

 

JR gewinnt völlig zu Recht den diesjährigen TED PRIZE für seine Projekte Face2Face in Jerusalem, Portrait of a Generation in den französischen Banlieues und Women are heroes in den Townships & Favelas von Nairobi bis Rio. Er reiht sich damit in eine Liste von vorangegangenen Preisträgern wie Bono und Bill Clinton ein. Er erhält dafür 100.000 Dollar und einen Wunsch, den er wie folgt formuliert: "I wish for you to stand up for what you care about by participating in a global art project, and together we'll turn the world...INSIDE OUT." Die kurze Doku über sein Schaffen ist faszinierend und ergreifend zugleich...


David Lynch präsentiert das Interview Project Germany und schickt dafür seinen Sohn Austin auf der Suche nach Geschichten quer durch die Republik. Die Macher selbst beschreiben ihr Vorhaben so: "Eine so einfache wie geniale Idee – ein Roadtrip durch Deutschland – hunderte von Kilometern von Ost nach West und von Nord nach Süd. Eine Reise, die von ganz und gar zufälligen Begegnungen mit fünfzig sehr unterschiedlichen Menschen lebt. Jeder dieser Menschen hat der Filmcrew eine andere Geschichte erzählt – seine eigene. Vom Lebensglück, plötzlichen Wendungen und lebenslanger Suche, vom Scheitern, Angst und Wiederaufstehen, von Sehnsucht, Liebe und Glauben. Persönlich und unerwartet, authentisch und berührend. Viele von ihnen haben ihr Leben so noch nie mit jemandem geteilt. Das Ergebnis: ganz gewöhnliche Menschen erlauben uns ganz ungewöhnliche Einblicke. Werdet Zeugen dieser einzigartigen Lebensgeschichten!" Der Kongress zeigt Euch nun Folge 2 mit Klaus Münstermann aus Neubukow/Mecklenburg-Vorpommern, der sich selbst als das schwarze Schaf seiner Stadt bezeichnet. Alle weiteren Episoden findet Ihr hier...


Und hier die unglaubliche Geschichte eines Mannes, der selbst nie ein Instrument spielte, jedoch mit seiner Erfindung des Wah Wah Pedals Anfang der sechziger Jahre, Legenden wie Eric Clapton und Jimi Hendrix erst den nötigen Raum zum Improvisieren gab. Brad Plunkett, der von sich sagt er sei "more into electronic devices than into rock´n roll" und nur so nebenbei den gängigsten Limiter und die erste Drum Machine entwickelt hat, zeichnet sich also verantwortlich dafür, den Sound eines der größten gesellschaftlichen Phänomene, dem des Rock´n Roll, maßgeblich verändert zu haben. Die Erfolgsgeschichte eines vom Look her so unscheinbaren Tools, auf das im wahrsten Sinne des Wortes nur eingetrampelt wird, seht Ihr hier...

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