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Cormac McCarthy - The Road

Das Ende der Welt. Cormac McCarthy’s Frage nach dem Luxus von Ethik. Es ist ja immer die Frage, inwieweit man sich von aktuellen Ereignissen unbeeindruckt zeigen sollte, was die Berichterstattung betrifft, um nicht den ewig nivellierenden Mühlrad des Trends hinterher zu eiern und doch wieder nur das gleiche zu erzählen, was man eh überall lesen kann. Trotzdem gibt es Ereignisse, um die man irgendwie nicht umhin kommt. Der Film „The Road“ ist so eines. Am 07.10.2010 lief der Film in deutschen Kinos an, nachdem er jenen, die bereits Karten im Rahmen des Filmfests ergattern konnten, bereits im Juni vor Augen geführt wurde. Ich habe den Film nicht gesehen und ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Film so gut ist, wie seine Kritiker behaupten. Das rührt allerdings wohl daher, dass Cormac McCarthy’s Roman so verdammt eindringlich anmutet, dass keiner, der an diesen Seiten teilhatte, wirklich ernsthaft zu glauben in der Lage wäre, dass eine adäquate Umsetzung des Stoffes möglich sei. In diesem Sinne wollen wir den baldigen Filmstart dazu verwenden, noch einmal auf das Buch hinzuweisen. Zuerst lesen schadet bestimmt nicht. Und der Pulitzer Preis von 2007 scheint in diesem Falle perfekt, um als Anreiz zu dienen, diese apokalyptischste aller Apokalypsen selbst mitzuerleben. Nie war ein Buch dunkler, hoffnungsloser und doch so unfassbar fesselnd. Wem daran gelegen ist, seine eigenen Probleme vor dem Hintergrund wahrhaft existentieller Schwierigkeiten zu reflektieren, der greife zu diesem Buch. Hier eine kleine (wirklich kleine) Hörprobe zum Audiobook:

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