Das Art'n'Rave-Konzept der downstairs. Galerie geht in eine neue Runde. Diesmal zu Gast: Die Jungs von neoARTIG. Hier ein Video zur Einstimmung...
Moroder sei Dank. Die Münchner Disco am kommenden Pfingstsonntag im Harry Klein wird wohl erwartungsgemäß eher Warehouse als Strand-Boogie (eher Tweety als Sylvester), trotzdem stand der gute Giorgio Pate für so ziemlich alles, was da auf die Teller kommt. Kein Wunder, wenn Steril, der Ex-Gigolo unter den Electro-Funkern, Maxim "the new munich muscle machine" Terentjev und der Regi-Staab mit den zwei Sternchen an den Decks stehen. Kartographisch gesehen bedeutet das den Flug von Chicago nach Detroit mit Zwischenstopp Berlin. Zeitgeschichtlich könnte dies die Nacht sein, in der Rave seine neue Bestimmung erfährt. In medizinisch-psychologischer Hinsicht bleibt das ganze Unterfangen lehrreich, wenngleich bedenklich.
Immerhin spielt Maxim das Warm-Up (der erfahrene Raver, weiß, was das heißt: 00:15 Uhr = Peaktime), dann beehrt uns die lokale Legende Steril mit einem seiner raren (doch darum umso großartigeren) laptoplosen Liveacts zum Thema House, bis schließlich St**b in gewohnter Manier die Lampen ausschießt.
Bleibt die Frage, ob man Disco mit c oder Disko mit k bevorzugt. Wie weit liegt München von Mjunik entfernt? Und wo lernt man mehr über sich selbst: Im Theater oder im Club? Moroder hats gewusst. Der Pfingstsonntag bringt Antworten...










