Das Art'n'Rave-Konzept der downstairs. Galerie geht in eine neue Runde. Diesmal zu Gast: Die Jungs von neoARTIG. Hier ein Video zur Einstimmung...
Die Theater-Saison neigt sich dem Ende zu und bevor sich die Kammerspiele ab kommendem Herbst einen ebenbürtigen Konkurrenten auf der anderen Straßenseite messen müssen, gibt es noch ein paar Schmankerl aus der Ära der Alleinherrschaft.
In dieser Woche wartet der Intendant selbst in Form des Gastspiels Gift auf, das Simons für das Nationaltheater Gent inszenierte. All jene, die sich freuen, dass wieder einmal eine wirkliche Erzählung mit wirklichen Figuren (ohne allzu viel Theatertheorie im Hintergrund) auf die Kammerspielbühne findet, müssen sich allerdings trotz alledem auf recht harte Kost einstellen. Der Plot liest sich jedenfalls recht erbarmungslos: Ein Vater und eine Mutter treffen sich am Grab ihres einzigen Kindes und arbeiten ihr Dasein seit dem Verlust auf. Grund des Treffens: Der Leichnam soll umgebettet werden, da Gift im Boden gefunden wurde. Psycho-Theater für alle, die sich weder vor den dunklen Verließen des menschlichen Gemüts, noch vor einem Abend in flämischer Sprache (mit deutschen Übertiteln) fürchten.










