Inzwischen hat es jeder begriffen. Die Lange Nacht der Musik geht in die dreizehnte Runde und ist auch aus dem Münchner Stadtmuseum nicht mehr wegzudenken...
Permanent Vacation is the shit! Doch doch, da gibt es nix. So lässig und unprätentiös wie diese Jungs die Weltherrschaft an sich gerissen haben, das erlebt man selten, selbst hier in München, der letzten Oase bayrischer Gemütlichkeit.
Schließlich sind Benjamin Fröhlich und Tom Bioly nicht einfach auf irgendeine rollende Hypemaschine aufgesprungen. Sie haben selbst eine gebaut. Was dereinst mit einem Disco-Revival begann spottet längst jeder Kategorisierung, denn das Feld, das Permanent Vacation nun nach knapp sechs Jahren Labelgeschichte abdeckt reicht von besagten Disco-Anfängen über Krautrock bis zur ganz eigenen, schillernden Definition von House („If this is house – I want my money back“ hießen zwei der mächtigsten Sampler der letzten Jahre). Begnadete Jungs wie Tensnake, Lauer und Pollyester wurden auf Permanent Vacation zu leuchtenden Gestirnen, etablierte Sternchen wie Hercules & Love Affair, Superpitcher und Soul Clap rissen sich darum, einen Track oder Remix auf dem Münchner Label zu platzieren. Wer das neue John Talabot Album gehört hat (bzw. letzten Freitag im Bob Beaman war), weiß eh, wie es um die Zukunft steht. Perm Vac ist die Richtung. Viele werden nachziehen...
Future Pop waren die sympathischen Jungs schließlich schon immer und es gibt kaum ein Label dieser Stadt (dieser Gegenwart), das sich solch internationalen Ruhmes erfreut. Am Freitag gibt es unseren Mann Benji Fröhlich zum Auftakt des Nachtmuseums zu sehen. Hier ein paar Kostproben seines Schaffens.
ein Remix...










