Die gesammelten dOP-Remixe der Gegenwart, vereint in einem mächtigen Radio-Set. plus ein Interview zu ihrer ganz eigenen Weltsicht...
Apparat ist wieder da, anders als man ihn vielleicht erwartet hätte. Sein neues Album kommt auf Mute Records. Richtig, dem Plattenlabel von Depeche Mode. Indie war der gute Sascha Ring ja immer schon, aber so Indie wie jetzt, kannte man ihn definitiv nicht.
Oftmals ist es ja verdammt schwer für elektronische Produzenten einen stilistischen Wechsel zu vollziehen. Die Fans folgen einem schließlich nicht überall hin. Bei Apparat vollzog sich die Transformation über eine ganze Weile und bestimmt gibt es viele da draußen, die behaupten werden, es kommen gesehen zu haben. Nach dem „Orchestra of Bubbles“, das in Kollaboration mit Ellen Allien noch auf Bpitch kam und einen Meilenstein in der Geschichte herausragender Clubalben darstellte, kam „Walls“, das ja bereits bedeutend weniger clubbig war, allerdings bereits die Ecken und Kanten aufwies, die den einstmaligen Co-Gründer von Shitkatapult (zusammen mit Marco „T.Raumschmiere“ Haas) zum Objekt des Begehrens der Indie-Gemeinde wachsen lies. Vielerorts hieß es, man möge zwar kein „Electro“, aber Apparat, das ginge durch. Als dann zwei Jahre später die heilige Allianz mit Modeselektor folgte, war die Unterscheidung Indie/Dance längst redundant geworden. Raver und Gitarrennerds gerieten gleichermaßen in Verzückung angesichts dieser Supergroup, die das beste zweier Welten vereinte.










