Die CD-Beilage des aktuellen DJ-Mag: Bei uns nachzuhören als Stream
Gerader Beat / drei bis vier Gitarrennoten bei wechselnden Harmonien in Schleife gespielt / Break / leicht schräger Gesang / und alles noch mal von vorne / fertig ist der Indie-Song. Unverständlich, warum sich dieser Trend seit ein paar Jahren verfestigt hat, ist es doch eigentlich Vielfalt, die das schöne Genre, das kein Genre sein möchte, ausmacht. Die Strokes nehmen sich in ihrem 35-minütigen Album diese Freiheit und sie nehmen uns mit in ihre Welt der scheinbar unerschöpflichen Kreativität. Beim heute erschienen Album ANGLES von den STROKES packt eine Band wieder Ideen in ihre Tracks, die uns Musik-Addicts auch bei Indie-Musik endlich wieder ein seliges Lächeln auf das Gesicht zaubern.
35 Minuten nur? Ja, lediglich zehn Tracks enthält das Album, zehn Mal Musik mit unterschiedlichem Ansatz, unterschiedlichem Aufbau, unterschiedlichem Impitus und dabei gleichbleibendem höchsten musikalischen Niveau. Es sind wahrscheinlich mehr Ecken und Kanten der Strokes in diesem Album zu erkennen denn je. Das mag daran liegen, dass sich der Sänger Julian Casablancas nicht mehr so regelmäßig abschießt – wahrscheinlicher ist es aber, dass dieses Album erstmals, wie der Sänger gegenüber dem Musikexpress schildert, in Zusammenarbeit mit der gesamten Band entwickelt wurde. Mehr Blickwinkel = Angles eben! Hier das neue Album im Stream>









